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Wo kommt die Briefmarke auf dem Brief hin? – Anleitung

Wo kommt die Briefmarke auf dem Brief hin

Das Briefeschreiben hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung verloren. Ein Großteil des Schriftverkehrs erfolgt mittlerweile per E-Mail oder über Messanger-Anbieter wie WhatsApp. Anträge können oftmals online ausgefüllt und verschickt werden, so dass der ursprüngliche Postweg rückläufig ist. Dennoch existiert der Briefverkehr in vielen Bereichen noch, beispielsweise bei Kündigungen, und dabei gelten strenge Normen.

Das Briefeschreiben hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung verloren. Ein Großteil des Schriftverkehrs erfolgt mittlerweile per E-Mail oder über Messanger-Anbieter wie WhatsApp. Anträge können oftmals online ausgefüllt und verschickt werden, so dass der ursprüngliche Postweg rückläufig ist. Dennoch existiert der Briefverkehr in vielen Bereichen noch, beispielsweise bei Kündigungen, und dabei gelten strenge Normen.

Die Beschriftung eines Briefumschlages muss ähnlich wie der Aufbau eines Geschäftsbriefes bestimmte Regularien erfüllen. Hierbei gelten festgelegte DIN (Deutsches Institut für Normung). Ebenso sind die Standardgrößen der Briefumschläge, z. B. C5/C6 und die Papierformate, z. B. A4, vorgegebene DIN-Normen.

Allgemeine Frankierungsvorgaben

Neben der Regelung, wo die Briefmarke aufzukleben ist, existieren weitere Vorgaben, die bei der Frankierung einer Postsendung zu beachten sind.
Unzulässig ist, ungültige Briefmarken zu verwenden. Hierzu zählen Marken, die vor dem Jahr 2002 gefertigt wurden oder gebrauchte sowie ungebrauchte Postwertzeichen, die ausgeschnitten oder von einer Karte bzw. einem Umschlag abgelöst wurden. Des weiteren muss eine Briefmarke den Vermerk „Deutschland“ tragen. Selbst gefertigte Marken sind ebenfalls nicht gestattet. Briefe oder andere Postsendungen mit einem unberechtigt verwendeten Vermerk, um Porto zu sparen, werden von der Deutschen Post nicht transportiert. Sie gehen zum Absender zurück.

Die Platzierung der Briefmarke

Unabhängig von der Größe des Briefumschlages wird die Briefmarke in der oberen rechten Ecke auf der Vorderseite des Briefumschlages angebracht. Das Feld, die Frankierzone, muss 40 mm hoch und 74 mm breit sein. Zur Befestigung darf kein Klebeband benutzt werden. Halten Sie die vorgegebene Zone nicht ein oder weichen zu sehr davon ab, kann es passieren, dass die Kamera der Sortierungsanlage die Frankierung nicht erkennt. Allerdings gilt diese Regelung nicht für alle Briefe. Praller gefüllte Briefumschläge wölben sich gegebenenfalls etwas nach oben, so dass die Kamera nicht die gesamte Briefmarke erkennt. In diesem Fall dürfen Sie ein paar Millimeter von dem vorgegebenen Feld abweichen. Es könnte ansonsten zu Verzögerungen beim Briefversand kommen, da die Maschine die Sendung möglicherweise aussortiert. Sollte der Brief umfangreicher sein, platzieren Sie die Briefmarke dementsprechend ein wenig mehr zur Mitte hin. Dadurch ist gewährleistet, dass die Kamera eine freie Sicht auf die komplette Briefmarke bekommt.

Ein weiterer Tipp: Generell ist es ein schöneres Bild, wenn die Briefmarke in einem ordentlichen rechten Winkel angebracht wird. Vornehmlich bei Bewerbungen, aber auch auf anderen Briefen mit wichtigem Inhalt könnte es sogar einen schlechten Eindruck hinterlassen, wenn das Postwertzeichen nicht winklig aufgeklebt wird. Nehmen Sie sich die Zeit und bringen die Briefmarke ordentlich an besagter Stelle an. Es lohnt sich!

Neben Briefen in unterschiedlichen Größen, müssen auch Postkarten, Buch- oder Warensendungen sowie Päckchen ausreichend frankiert werden. Auf Postkarten gibt es in der Regel ein vorgedrucktes Feld für die Platzierung der Briefmarke. Für Päckchen gelten ebenfalls die vorgenannten Frankierungsregeln. Pakete sind hiervon ausgeschlossen, da sie mit einem separaten Freimachung versehen werden.

Frankierung mit mehreren Briefmarken

Sollten Sie mehrere Briefmarken für einen ausreichenden Portowert benötigen, müssen auch diese in die bereits genannte Frankierzone passen und dürfen dabei nicht überlappen. Die Briefmarken, auch Postwertzeichen genannt, dürfen nicht gemischt werden. Entweder nutzen Sie Internetmarken oder die klassische Briefmarke. Eine „Mischfrankierung“ aus beiden Arten ist nicht erlaubt.

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