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The Hate you give – kurze Inhaltsangabe / Zusammenfassung

The Hate you give - kurze Inhaltsangabe

„The Hate you give“ beschäftigt sich mit einer sechzehnjährigen afroamerikanischen Schülerin, die Zeugin wurde, wie ein enger Freund von einem Polizisten getötet wird. Damit ist „The Hate U Give“ Teil der Gegenwartsliteratur und beschäftigt sich mit Problemen, denen wir heute auch gegenüberstehen und die keineswegs fiktiv sind. Das Buch ist 2017 erschienen und damit noch nicht sehr alt, besitzt allerdings auch heute noch eine besondere Aktualität und ist wichtiger Bestandteil der „#BlackLivesMatter“-Bewegung.

Um wen geht es? Eine kurze Vorstellung

Protagonistin und Ich-Erzählerin ist Starr Carter. Sie wohnt mit ihrer Familie in Garden Heights und besucht eine private Highschool. Anders als ihre reichen Mitschüler ist sie nicht privilegiert aufgewachsen. Das versucht Star vor ihnen geheim zu halten. Nachdem sie Augenzeugin des Mordes an Khalil Harris, einem ihrer Freunde, wurde, beginnt sie, sich für seinen Tod einzusetzen und als Aktivistin stark zu werden. Zu Beginn ist sie noch unsicher, allerdings wird sie im Laufe des Buchs eine meinungsstarke Aktivistin und setzt sich für Gerechtigkeit ein.

Durch Khalil Harris kommt der Plot zustande. Er ist ein Kindheitsfreund von Starr und hat mit Drogen gedealt, damit er seine Familie unterstützen kann. Polizist Eins-Fünfzehn erschießt ihn, wodurch es zu Unruhen und Protesten in Garden Heights kommt. Von den Medien wird er, weil er gedealt hat, als Problemteenager und Gangmitglied dargestellt, wodurch es so aussehen soll, als hätte der Polizist das Recht gehabt, ihn zu erschießen.

Starrs Vater, Maverick Carter, saß drei Jahre lang unschuldig im Gefängnis. Grund dafür sind Gangverbrechen, die er allerdings nicht begangen hat. Er besitzt einen Lebensmittelladen in Garden Heights. Um seine Kinder davor zu bewahren, für Taten beschuldigt zu werden, die sie nicht begangen haben, erzieht er sie nach dem zehn Punkte Programm der Black Panther Party. Das soll seine Kinder vor institutionellem Rassismus beschützen.

Worum geht sein „The Hate you give“?

Das Buch beginnt damit, dass Starr eine Party in Garden Heights besucht. Dort trifft sie zufällig ihren Kindheitsfreund Khalil Harris. Plötzlich fallen Schüsse und beide flüchten sich in Khalils Auto. Der Wagen wird von einem Polizisten angehalten und er fordert Khalil auf, das Fahrzeug zu verlassen. Aus Angst, dass ihr sonst etwas passieren könnte, hält sich Starr an die Regeln, die sie von ihrem Vater gelernt hat, um in solchen Situationen zu überleben. Besonders in solchen Situationen zählt dazu unterwürfiges Verhalten, da es sich bei dem Polizisten um einen Weißen handelt. Polizist Nummer Eins-Fünfzehn fordert Khalil dazu auf, sich nicht zu bewegen.

Dieser beugt sich allerdings in das Auto, um zu überprüfen, ob mit Starr alles in Ordnung ist. Das sieht Eins-Fünfzehn als Grund, um Khalil zu erschießen. Das Geschehen hat Starr zutiefst traumatisierte und seitdem hat sie häufig Albträume.
Ermutigt durch ihren Onkel Carlos, beschließt Starr, eine Aussage bei der Polizei zu machen. Ihr Onkel Carlos arbeitet selbst bei der Polizei und wurde in der Zeit, in der ihr Vater im Gefängnis saß, zu einer Art Vaterfigur für sie. Allerdings scheinen sich die Polizisten nicht wirklich für Starrs Aussage zu interessieren. Viel interessanter scheint es für sie zu sein, Starr Fragen über Khalils Vergangenheit als Drogendealer zu stellen.
Trotz der Geschehnisse versucht Starr in der Schule nicht darüber zu reden und ihre Verbindung zu dem Vorfall zu verschweigen. Niemand aus Starrs Freundeskreis weiß von den schwierigen Verhältnissen, aus denen sie kommt, daher behauptet sie auch, sie würde Khalil nicht kennen. Zur gleichen Zeit gibt es in Garden Heights allerdings gewaltvolle Proteste.

Polizist Eins-Fünfzehn wird trotz Starrs Aussage nicht angeklagt. Stattdessen heißt es in den Medien, Khalil sei ein Drogendealer und Gangmitglied gewesen. Außerdem heißt es, er wäre zum Tatzeitpunkt bewaffnet gewesen. Es fällt Starr immer schwerer, zu dem Vorfall Stillschweigen zu wahren. Sie versucht erneut, das Gespräch mit einem Staatsanwalt zu suchen. Sie trifft auf Ms. Ofrah, eine Anwältin und Aktivistin, die sie juristisch vertreten möchte.

Fünf Wochen sind seit dem Verbrechen vergangen. Im Fernsehen gibt Starr ein Interview zu dem Vorfall. Damit sie nicht erkannt werden kann, lässt sich Starr zensieren. Sie nutzt das Interview, um die Freundschaft zu Khalil zu betonen und zu sagen, dass er ein guter Mensch war. Dadurch, dass sie weniger über seinen Tod und mehr über sein Leben und seine Persönlichkeit spricht, vermenschlicht sie ihn mehr. Ms. Ofrah hatte ihr davon abgeraten, über Khalils Drogenhandel zu sprechen, allerdings klärt Starr darüber auf, dass er Drogen einzig aus dem Grund verkauft hat, um seine Familie dabei zu unterstützen, Schulden bei einer Gang abzubauen.

Trotz der Zensur hat Starrs Freund Chris sie erkannt. Dadurch weiß er von ihrer Herkunft, die sie bisher immer versucht hat zu verschleiern. Bei Starr Zuhause werden Ziegel durch die Fenster geworfen und es sind Schüsse zu hören. Starr vermutet, dass die King Lords Gang ihre Finger dabei im Spiel hat, weil sie sich von dem Interview attackiert gefühlt haben.

Aber Starr will sich nicht einschüchtern lassen. In der Gerichtsverhandlung macht sie ihre Aussage und beschreibt dabei so detailliert wie möglich, was in der Nacht des Verbrechens geschehen ist.

Mittlerweile liegt die Gerichtsverhandlung zwei Wochen zurück. Hailey, eine Freundin von Starr, verteidigt Polizisten Eins-Fünfzehn, wodurch es zum Streit der beiden kommt. Hailey glaubt den Medien, dass es sich bei Khalil um einen Drogendealer und ein Gangmitglied handelte. Blind vor Wut schlägt Starr sie ins Gesicht und es beginnt eine Prügelei, bei der auch die Brüder der beiden Mädchen beteiligt waren.

Ein paar Tage vergehen und Starrs Familie ist zum Grillen bei Onkel Carlos. Bei diesem Treffen sind auch Schulfreunde von Starr sowie ihr Freund Chris. Starrs unterschiedliche Welten, die sie sonst immer versucht hat, voneinander zu trennen, sind nun vermischt. Aus der anfänglichen Sorge wurde aber bald schon Entspannung. Endlich kann Starr sie selbst sein und muss sich nicht mehr der Welt, in der sie gerade ist, anpassen.

Inzwischen ist Khalil seit dreizehn Wochen tot. Zu ihrer eigenen Sicherheit ist Starrs Familie umgezogen. Starr verfolgt die Bekanntgabe des Urteils des Gerichts. Polizist Eins-Fünfzehn wird nicht verurteilt. Das hat in der Stadt verheerende Folgen. Es kommt sie gewaltsamen Protesten. Demonstranten beginnen, persönliches Eigentum in ihrer Zerstörungswut zu zerstören. Um den Laden ihres Vaters vor der Zerstörung zu bewahren, fährt Starr mit Freunden dorthin. Dabei kommen sie auch an dem Tatort, an dem Khalil ermordet wurde, vorbei. Über ein Megafon versucht Ms. Ofrah mit den Demonstranten zu sprechen. Dabei fordert sie auch Starr auf, sich dazu zu äußern. Es ist das erste Mal, dass sie offen über den Mord, der sie so traumatisiert, hat, spricht. Sie wendet sich an die Protestierenden und zeigt sich offen als Zeugin des Vorfalls.

Mit Tränengas versucht die Polizei, den Protest aufzulösen. Dabei wird auch Starr getroffen. Um Starr so schnell wie möglich zu helfen, flüchten die Freunde in den Laden von Starrs Vater. Dort versuchen sie, Starrs Augen mit Milch zu behandeln. Allerdings fängt der Laden bald schon Feuer. Keine Sekunde zu früh taucht Maverick auf und rettet die Freunde. Der Laden wurde durch das Feuer komplett zerstört. King, der Anführer der King Lord Gang, kommt vorbei. Er scheint sichtlich zufrieden zu sein und es wird deutlich, dass es sich dabei um seine Rache für Starrs Interview im Fernsehen handelt. Allerdings hat er nicht damit gerechnet, dass die Nachbarn ihn erkennen.

Sie identifizieren King als Brandstifter, der den Laden von Starrs Vater angezündet hat. Dadurch wird King verhaftet. Starr weiß, dass ihr Vater den Laden wieder aufbauen wird, unabhängig davon, ob nur Teile oder sogar alles beschädigt ist. Für sie steht der Entschluss, auch in Zukunft für die Gerechtigkeit von schwarzen Opfern zu kämpfen. Sie möchte nie wieder schweigen, sondern stattdessen allen helfen, die sich allein nicht trauen.

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