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Fahrenheit 451 – kurze Zusammenfassung / Inhaltsangabe

Fahrenheit 451 - kurze Zusammenfassung

Fahrenheit 451 ist ein Buch, welches 1953 von Ray Bradbury geschrieben wurde. Bereits einige Jahre zuvor hatte Bradbury eine ähnliche Kurzgeschichte verfasst und diese wenig später in einen Roman ungeschrieben. Der Titel steht dabei für die Temperatur, bei der sich Papier selbst entzündet, also 451 Grad Fahrenheit (ca. 233 Grad Celsius). Der eher kurz gehaltene Roman ist im Genre Dystopie einzuordnen und reiht sich gerne unter die Werke „1984“ von George Orwell und „Brave New World“ von Aldous Huxley. Im Folgenden wird der Inhalt wiedergegeben, welcher in drei Teile gegliedert ist.

Teil 1: Der heimische Herd und der Salamander

Die Welt von Fahrenheit 451 ist eine Dystopie, in der es verboten ist, Bücher zu lesen. Allein der Besitz eines Buches wird verfolgt und das Lesen ist strafbar. Um darüber einen Überblick zu behalten, kümmert sich die Feuerwehr. Diese ist aber nicht, wie bei uns heutzutage üblich, dafür verantwortlich, Brände zu löschen. Die Feuerwehr in Bradburys Roman macht Buchbesitzer ausfindig und verbrennt deren Bücher. Die Uniform der Feuerwehrleute hat einen Salamander, welcher den Legenden nach im Feuer überleben kann.

Der Protagonist des Buches ist ein Mann namens Guy Montag. Er ist bei der Feuerwehr angestellt und hilft dabei, die Visionen des totalitären Staates durchzusetzen. Er selbst macht sich zu Anfang kaum Gedanken darüber und steht der ganzen Sache relativ neutral gegenüber. Eines Abends jedoch, auf dem Nachhauseweg, trifft er auf ein 17-jähriges Mädchen namens Clarisse McClellan, welche Montag sehr fasziniert. Ihre Denkweise und Einstellung zum Leben sind so anders, als er es selbst gewohnt ist. Er zeigt sich erfreut über ihre offene Haltung und unterhält sich sehr gerne mit ihr. Es bringt Montag dazu, über sein eigenes Leben nachzudenken. Zu Hause erwartet ihn direkt der nächste Schock: Seine Frau Mildred hatte versucht, sich mit einer Überdosis an Medikamenten umzubringen. Sie überlebt es, aber kann sich an nichts mehr erinnern und geht wenig später ihrem trostlosen Leben weiter nach.

Montag trifft ein paar weitere Male auf Clarisse und findet immer mehr Gefallen daran, sich mit ihr über verschiedenen tiefgründige Themen zu unterhalten. Sie interessiert sich auch für Bücher, was Montag dazu veranlasst, näher über seine Arbeit nachzudenken. Dies fällt aber auch seinem Arbeitgeber, Captain Beatty, auf. Dieser hat fortan einen genaueren Blick auf Montag, damit er ja nicht die Regeln bricht. Bei einem darauffolgenden Einsatz, wo sich eine Frau samt ihrer Bibliothek in Brand steckt, kommen bei Montag weitere Zweifel auf. Er entwickelte auch eine Angst gegen die Überwachungsmechanismen des Staates, darunter ein mechanischer Hund.

Montags Wunsch nach einer besseren Beziehung zu seiner Frau und dem Lesen von Büchern wird immer stärker. Das plötzliche Verschwinden von Clarisse und das Unverständnis von Mildred lassen ihn sogar krank werden. Captain Beatty besucht Montag daraufhin, um sicherzustellen, dass er auch wirklich krank ist. Montag bejaht dies und beide führen ein längeres Gespräch über die Bedeutung von Büchern im 20. Jahrhundert. Wenig später verlässt der Captain sein Haus wieder. Daraufhin holt Montag einige Bücher aus seinem Versteck und beginnt, diese zu lesen.

Teil 2: Das Sieb und der Sand

Montag ist fasziniert von den Büchern, die er liest. Seine Frau will mit ihm nicht darüber reden. Und ohne Clarisse fehlt ihm eine Bezugsperson. Montag beschließt, den früheren Literaturprofessor Faber aufzusuchen. Mit ihm will er sich über die Bücher unterhalten. Er spricht mit ihm auch über seinen Wunsch, aus der Feuerwehr auszusteigen. Beide entwickeln einen Plan, wie sie den vorherrschenden Krieg dafür nutzen könnten, Montags Vorhaben in die Tat umzusetzen. Sie wollen Bücher in die Häuser anderer Feuerwehrleute schmuggeln und diese dann niederbrennen lassen. Dies würde von Verdacht von Montag ablenken.

Mildred bekommt unterdessen Besuch von Freundinnen, welche Montag kurzerhand in ein Gespräch verwickelt. Er fragt sie über allerlei Dinge aus, welche eigentlich verboten sind. Er rezitiert auch einige Gedichte, welche aber nicht gut bei den Besucherinnen ankommen. Bestürzt und erschüttert verschwinden die Freundinnen daraufhin.

Zurück auf der Arbeit, unterhält sich Montag wieder mit Beatty. Sie sprechen über Bücher und darüber, dass der Captain sie früher gerne gelesen hatte, jedoch heute das Verbrennen dieser bevorzugt. Durch einen Feueralarm werden sie aus ihrem Gespräch gerissen. Der Einsatz führt sie zum Montags eigenem Haus.

Teil 3: Das helle Feuer

Mildred, Montags Frau, hatte den Feueralarm ausgelöst. Sie verschwindet mit gepackten Koffern und einem Taxi. Montag wird nun von Beatty dazu gezwungen, sein eigenes Haus anzuzünden. Er richtet jedoch den Flammenwerfer auf seinen Captain und die anderen Mitarbeiter und tötet diese. Der mechanische Hund, welcher als Überwachung diente und vor dem Montag eine regelrechte Angst entwickelt hatte, griff den Protagonisten an, aber konnte ihm nur am Bein verletzen. Montag schafft es zu fliehen und wird seitdem von Helikoptern und den Behörden gesucht. Seine Verfolgungsjagd wird sogar im Fernsehen übertragen.

Er versteckt weitere Bücher in den Häusern anderer Feuerwehrleute. Auch dieser werden daraufhin ausgelöscht. Montag schafft es, Faber ausfindig zu machen und in seiner Wohnung unterzukommen. Dennoch kann er ehemalige Feuerwehrmann dort nicht bleiben und Faber erzählt ihm von einem Fluchtplan. Er folgt Bahngleisen bis außerhalb der Stadt. Unterwegs fragt sich Montag abermals, wo Clarisse steckte und ob sie denselben Ausweg wie er genommen hatte.

Wenig später trifft er an einem Lagerfeuer auf andere Menschen, angeführt von einem Mann namens Granger. Diese scheinen ihm gleichgesinnt zu sein und er unterhält sich mit ihnen. Sie besitzen zwar keine Bücher, aber haben viele von ihnen auswendig gelernt und rezitieren diese für Montag. Er ist überaus fasziniert darüber. Im Hintergrund bemerken sie, wie die Stadt bombardiert wird. Sie entkommen dem Angriff und Montag zieht fortan mit den Gesellen weiter.

Fazit

Das Buch Fahrenheit 451 zeigt eindrucksvoll, wie eine Gesellschaft funktioniert, wenn das Wissen aus Büchern nicht mehr konsumiert werden darf. Es beweist, dass Menschen sich entweder nicht darum scheren oder alles dafür tun würden, ihre Bücher zu behalten. Einige opfern sich sogar dafür und bevorzugen ein Leben außerhalb der sozialen Normen. Bradburys Roman ist einer der Klassiker, wenn es um Dystopie geht und wie die Menschen aus den 1950er Jahren eine mögliche Zukunft gesehen haben.

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