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Zusammenfassung einer wirtschaftlichen Arbeit – Aufbau, Phrasen, Zeitform

Zusammenfassung einer wirtschaftlichen Arbeit

Eine wissenschaftliche Arbeit sollte immer in der richtigen Zeitform geschrieben werden. Viele Studenten sind sich unsicher, welche Zeitform die Richtige ist. Wenn es sich bei dieser Arbeit um eine Bachelor-, Diplom- oder Masterarbeit handelt, sollte sie im Präsens geschrieben werden. Für andere Arbeiten kann aber auch Futur (Zukunft), Perfekt (Vergangenheit) oder Präteritum (Mitvergangenheit) genutzt werden. Achten Sie darauf, dass Sie für den Theorie- und Praxisteil verschiedene Zeitformen verwenden sollten.

Die Zeitform Präsens

Bei der Zeitform Präsens handelt es sich um eine Zeitform der Gegenwart. Mit dieser Zeitform werden wissenschaftliche Arbeiten in der Gegenwartsform geschrieben. Das bedeutet, dass Handlungen und Ereignisse beschrieben werden, als wenn sie gerade in diesem Augenblick passieren. Beispiel: „Ich fahre mit dem Bus.“ Die Gegenwartsform wird aber auch für Ereignisse genutzt, die sich täglich wiederholen. Beispiel: „Ich fahre täglich mit dem Bus.“ Die Zeitform Präsens wird außerdem gewählt, wenn eine allgemeingültige Aussage getroffen wird. Beispiel: „Durch das Busfahren spare ich viel Zeit.“

Welche Zeitform wird im Abstract verwendet?

Ein Abstract sollten Sie immer Präsens schreiben. Häufig kommt es vor, dass Sie Ereignisse beschreiben müssen, die eine Auswirkung auf die Gegenwart hat. In diesem Fall sollten Sie die Zeitform Perfekt wählen. Hierbei handelt es sich um die Vergangenheitsform. Die Zusammenfassung der wissenschaftlichen Abschlussarbeit sollte auch im Bereich der Einleitung in der Gegenwartsform geschrieben werden. Das ist besonders wichtig, wenn es sich in der Einleitung um Forschungsfragen oder die Darstellung der Untersuchung handelt. Sie möchten Ihren Ausgangspunkt skizzieren? Dann ist es häufig sinnvoll, dass Sie auf Ereignisse aus vergangenen Zeiten hinweisen. In diesem Fall sollten Sie die Zeitform Perfekt wählen. Beispiel: „Das Ziel meiner Arbeit ist ein Vergleich zwischen der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln und Fahrrädern.“

Die richtige Zeitform für den theoretischen Teil

Sie können im theoretischen Teil verschiedene Zeitformen wählen. Ihnen stehen Präsens, Perfekt oder Präteritum zur Auswahl. In einigen Fällen ist auch die Zeitform Futur sinnvoll. Die Zeitform Präsens ist immer dann eine gute Wahl, wenn es sich bei der Beschreibung um Theorien oder Definitionen handelt. Die Zeitformen Präteritum oder Perfekt werden von vielen Studenten gewählt, wenn ein Hinweis auf Untersuchungen gegeben werden soll. Beispiel: „Durch … wurde bereits eine Untersuchung an 1000 Fahrgästen durchgeführt.“

Für den Methodenteil kann für die Beschreibung des Untersuchungsgegenstandes oder einer Beschreibung von Methoden die Zeitform Präsens gewählt. Anders sieht es bei den Schritten der eigenen Untersuchung aus. Sie sollten möglichst im Präteritum oder in der Mitvergangenheit (Präteritum) geschrieben werden. Beispiel: „Für das leitfadengestützte Interview wurde eine Befragung der Fahrgäste in Bussen und Bahnen durchgeführt.“

Welche Zeitform passt, wenn Ereignisse dargestellt werden?

Für Ihre eigenen Forschungsergebnisse sollten Sie sich für die Zeitformen Perfekt oder Präteritum entscheiden. Bei einer Zusammenfassung einer wissenschaftlichen Arbeit ist es wichtig, dass Sie die Zeitform im kompletten Kapitel beibehalten. Das ist nicht immer einfach. Eine erzählende Darstellung sollte immer kurz gehalten werden. Eine derartige Form passt in der Regel besser zu einem populärwissenschaftlichen Text. Bei der Wahl der richtigen Zeitform sollte immer der jeweilige Kontext beachtet werden. Es kommt bei der verwendeten Zeitform immer darauf an, was Sie gerade beschreiben müssen.

Die Zeitform Präsens ist immer angebracht, wenn Ihre Aussagen eine überzeitliche Gültigkeit haben. Bei einer Zusammenfassung einer wissenschaftlichen Arbeit wird das Präteritum für alle Abläufe eingesetzt, die in der Vergangenheit passiert sind, aber heute bereits abgeschlossen sind. Die Zeitform Perfekt wird verwendet, wenn sich die Ergebnisse zwar auf Ereignisse in der Vergangenheit beziehen, aber bis heute ihre Gültigkeit haben. Die Zeitform Futur ist immer dann eine gute Wahl, wenn Sie beschreiben möchten, was Sie als Nächstes oder im Folgenden machen möchten. Viele Studenten verwenden an dieser Stelle aber auch das Präsens. Beispiel: „Als nächstes beschreibe ich…“ In der deutschen Sprache ist es üblich, dass Beschreibungen von zukünftigen Dingen in der Zeitform Präsens geschrieben werden. Diese Zeitform darf auch bei Überleitungen oder für die Einleitung verwendet werden.

Worauf sollte bei der Zeitform geachtet werden?

Die Zeitform Plusquamperfekt wird bei einer Zusammenfassung einer wissenschaftlichen Arbeit am seltensten eingesetzt. Es wird Ihnen kaum gelingen, dass Sie bei Ihrer Arbeit eine einzelne Zeitform konstant einhalten können. Das liegt unter anderem daran, dass bei einer Zusammenstellung nicht nur eine chronologische Darstellung einer Forschung aufgelistet werden muss. Es ist auch notwendig, dass Sie beschreiben, was Sie zu einem Thema selbst beigetragen haben. Für diesen Teil werden Sie die Zeitform Präsens benötigen, während die chronologische Darstellung im Präteritum geschrieben werden sollte.

Bei einer wissenschaftlichen Arbeit kann jede Zeitform verwendet werden. Im Vergleich zu allen Zeitformen wird Präsens am häufigsten verwendet. Die Zeitform Futur ist perfekt geeignet, wenn in kleines Fazit am Ende der Master- oder Bachelorarbeit eingesetzt wird.

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